TV 48 Schwabach

Rückschläge für die Bayernligateams (Bericht 28./29.05.)

Nicht ganz wie erhofft verlief das vergangene Wochenende für die beiden Bayernligateams. Die 1. Herren konnten nach einer Niederlage am Samstag erst am Sonntag punkten, die Damen schafften in ihrem Heimspiel am Samstag nur ein Remis.

Eine insgesamt unnötige Niederlage mussten die 1. Herren am Samstag auf eigenem Platz gegen den ESV München einstecken. Dabei begann das Spiel eigentlich ganz gut, schon nach wenigen Minuten hatten die 48er eine Großchance, die der Gästetorwart jedoch parieren konnte. Auf der anderen Seite konnten zwei Strafecken abgewehrt werden. Obwohl Schwabach im ersten Viertel mehr vom Spiel hatte, konnte man keinen Profit daraus schlagen, mangelte es doch ab der Viertellinie an Passgenauigkeit und dem nötigen Torriecher. Dies rächte sich im zweiten Viertel: Ein Münchner Angreifer konnte relativ ungestört in den Kreis eindringen; zwar gelang es Torwart Nikolai Metscher zunächst, ihn zu stoppen, doch der Nachschuss landete im Tor. Eigentlich waren die 48er weiter das bessere Team, aber die Gäste waren im Angriff effektiver, und so konnte man sich vom Schock des Rückstandes kaum erholen, ehe bei einer Strafecke das 2:0 folgte; dies war zugleich der Pausenstand.

            Gleich nach Wiederanpfiff gelang Tim Distler nach Zusammenspiel mit Daniel D’Angelo der Anschlusstreffer. Auf der anderen Seite half kurz darauf der Torpfosten und verhinderte bei einer Kurzen Ecke das 3:1. Aber auch die Turner waren mit ihren Ecken nicht erfolgreich, so dass man auch im letzten Viertel dem Rückstand hinterherlaufen musste. In dieser letzten Viertelstunde waren die Gastgeber wieder klar überlegen und erarbeiteten sich einige gute Chancen, konnten jedoch keinen weiteren Treffer erzielen. Unglücklich war dabei auch, dass der Schiedsrichter bei einer Schwabacher Strafecke das Stockfoul übersah und daher einen Siebenmeter verweigerte. Trotz aller Bemühungen blieb es so bei der 1:2-Niederlage.

Ganz anders war die Gesamtlage am Sonntag im Spiel gegen den HC Schweinfurt: Die Gäste reisten ohne Auswechselspieler an und spielten von Anfang rein defensiv; im ganzen Spiel hatten sie einen einzigen Torschuss zu verbuchen. Schon im ersten Viertel fand das Spiel praktisch ausschließlich in der Hälfte der Gäste statt und die 48er hatten eine Vielzahl an Kreisszenen und Torchancen zu verzeichnen. Aber in der ersten Viertelstunde zeigte sich dieselbe Abschlussschwäche wie an Vortag, so dass es zunächst beim 0:0 blieb. Selbst als sich ein Gästespieler verletzte und der Gegner dauerhaft in Unterzahl war, dauerte es bis zur 25. Minute, ehe Tobias Probst die Schwabacher Torflaute beenden konnte. Dann ging es aber Schlag auf Schlag: Schon eine Minute später erhöhte Daniel d’Angelo nach Doppelpass mit Tobias Haag auf 2:0, und zwei Minuten vor der Pause war es Haag, der nach einer Strafecke per Stecher das 3:0 markierte.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts an der drückenden Überlegenheit der 48er, auch wenn Schweinfurt nun seine einzige Chance hatte, bei der der Ball knapp vorbeiging. In der 36. Minute setzte sich Alexander Rath über rechts durch und passte an den Siebenmeterpunkt, von dem aus Dominik Loy zum 5:0 einschoss. Nur drei Minuten später folgte erneut ein Angriff über rechts, diesmal stand Sebastian Probst richtig, um zum 5:0 einzulochen. Und ein der 42. Minute war es dessen Bruder Tobias, der das sechste Tor draufsattelte. Damit hatten die 4845 aber für diesen Tag ihr Pulver auch schon verschossen. Im vierten Viertel gab es zwar noch zahlreiche Szenen im Schweinfurter Schusskreis, aber die Gäste verteidigten ihr Tor eisern, so dass es bis zum Ende beim 6:0 blieb. Nach diesem ambivalenten Wochenende belegen die 48er Platz zwei in der Oberliga hinter dem ESV München.

Die Damen konnten am Samstagabend ihrer Favoritenstellung gegen den HCL Rot-Weiß München nicht gerecht werden. Die 48erinnen starteten schlecht ins Spiel und fingen sich ein frühes Gegentor ein. Erst nach der ersten Viertelpause kamen die Schwabacherinnen besser ins Spiel und bauten nun viel Druck auf das Tor der Gäste auf. Folgerichtig gelang Alexandra Schwarz in der 22. Minute der 1:1-Ausgleich. Dies war zugleich der Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel setzten beide Teams auf die Offensive. Im Schwabacher Tor konnte Veronika Leikauf einige Münchner Chancen souverän abwehren, doch bei einer Strafecke im vierten Viertel war sie auch machtlos. Trotz des Rückschlages gaben die 48erinnen sich nicht auf und konnten sich ihrerseits noch eine Strafecke erkämpfen. Anne Sellmann verwandelte sie zum verdienten Ausgleich. Nach dem 2:2-Unentschieden haben die 48erinnen schon sechs Punkte Rückstand auf den Tabellenführer TB Erlangen.

Den deutlich größeren Siegeswillen zeigte beim Spiel der weiblichen Jugend B am Sonntag der Gast. Die HG Nürnberg hatte freilich auch einige sehr gute Spielerinnen in ihren Reihen, war aber keineswegs so überlegen, wie das Endergebnis von 0:7 es erscheinen lässt. So klar wurde es auch erst im letzten Viertel, als die 48erinnen der Tatsache, dass sie im Durchschnitt deutlich jünger und damit körperlich unterlegen waren, Tribut zollen mussten.

Die Mädchen A hatten am Samstag den HTC Würzburg zu Gast und versuchte von Beginn an, den Gegner unter Druck zu setzen. Dabei konnte man sich eine Reihe von Chancen erarbeiten, von denen Lina Honke eine nach Vorlage von Kiara Jäger zum 1:0 nutzte. Dies war nicht nur der Pausen-, sondern auch schon der Endstand, da die nun ausgeglichene Partie nach dem Seitenwechsel torlos blieb.

Nichts zu holen war für die Mädchen B am Sonntag zuhause gegen den Favoriten Nürnberger HTC. Nachdem die Gäste aufgrund Schwabacher Abwehrfehler bereits im ersten Viertel erzielen Tore erzielen hatten können, war das zweite Viertel deutlich besser und strukturierter, so dass hier nur ein Gegentor fiel. Im dritten Viertel wiederholte sich praktisch das erste Viertel und der NHTC traf erneut viermal. Für das letzte Viertel rafften sich die Schwabacherinnen nochmal auf und Lina konnte sogar den 1:9 Anschlusstreffer erzielen, bevor der NHTC zum 1:10 Endstand traf. 

            Die Mädchen C waren am Samstag bei der HG Nürnberg zu Gast. Gleich das erste Spiel gegen die guten Mädels vom NHTC sah richtig gut aus. Viele schöne Angriffe und eine stabile Abwehr führten zum 2:0 Erfolg. Im zweiten Spiel gegen die Bayreuther TS waren die Mädels zunächst etwas leichtfertig und verteidigten nicht energisch genug, so dass Bayreuth mit 2:0 in Führung gehen konnte. Nach der Halbzeit konnte Melissa den Anschlusstreffer erzielen. Mit der letzten Aktion konnte Nora den Ball bei einem Penalty zwar ins Tor schießen, doch aus Sicht der Schiris war die Zeit schon abgelaufen. Mit einer schönen Mannschaftsleistung konnte ebenso gegen die HG Nürnberg ein ungefährdeter 3:0-Sieg eingefahren werden. Im letzten Spiel gegen den TB Erlangen ließen die Mädels etwas nach und ließen den Gegner mehr als notwendig ins Spiel kommen. Dennoch konnte auch das Spiel mit 3:1 gewonnen werden.

            Die Knaben C schafften es auch an diesem Samstag in Marktbreit nicht, ihr Potential voll zu entfalten. So mussten sie sich in allen drei Spielen deutlich geschlagen geben, und zwar gegen die HG Nürnberg mit 0:4 sowie gegen den HTC Würzburg und den Gastgeber jeweils mit 0:6.

Schon am Donnerstag spielten die Knaben D in Fürth. Dort unterlagen sie dem Gastgeber etwas zu hoch mit 0.3: Die Spvgg war insgesamt leicht überlegen und hatte auch mehr Torchancen, die 48er hielten jedoch gut dagegen. Gegen den Nürnberger HTC, der auf zwei besonders starke Spieler setzten konnte, geriet man durch deren Tore bis zur Pause mit 0:3 in Rückstand. Auch diesmal gaben die 48er nicht auf und erkämpften sich den Anschlusstreffer. Mit etwas Glück wäre noch mehr möglich gewesen, hatte man doch zum Ende der Partie noch einen Pfostenschuss und eine weiter gute Chance zu verbuchen.

            Ausgesprochen erfolgreich verlief der Spieltag der Mädchen D am Samstag auf dem Großgründlacher Naturrasen: Die 48erinnen kehrten mit drei Siegen heim. Im Einzelnen gewannen sie gegen Würzburg mit 4:1, gegen die Gastgeberinnen mit 5:0 und gegen Schweinfurt mit 4:2.

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