TV 48 Schwabach

Noch ein Sieg fehlt zum Aufstieg (Bericht 02./03.02.19)

Die 1. Damen der Hockeyabteilung des TV48 Schwabach stehen kurz vor dem Aufstieg in die 2. Regionalliga. Durch einen klaren 8:0-Erfolg gegen Wacker München 2 liegen die Schwabacherinnen vor dem letzten Spieltag weiterhin einen Zähler vor dem ebenfalls siegreichen ASV München. Für die 1. Herren steht der Abstieg zurück in die Oberliga dagegen nun auch rechnerisch fest. Am vergangenen Wochenende setzte es für die 48er nochmals Niederlagen gegen den TSV Mannheim 2 (4:11) und gegen den SSV Ulm (3:5).

 

Eigentlich ist für die 1. Damen des TV48 alles angerichtet: Ein deutlicher Sieg am vorletzten Spieltag, weiterhin ungeschlagener Tabellenführer und Heimrecht im entscheidenden Aufstiegs-Endspiel in zwei Wochen. Dennoch wird die Partie gegen den Tabellendritten aus Würzburg kein Selbstläufer. Es muss schon vieles stimmen, damit die Schwabacher Damen nach langjähriger Abstinenz wieder den Weg zurück in die 2. Regionalliga finden. Dass der Aufstieg auf alle Fälle verdient wäre, bewiesen die Schwabacherinnen einmal mehr im Heimspiel gegen Wacker München 2. Von Beginn an drückte man auf das Tor der Münchnerinnen. Während Victoria Vockentanz und Christina Krick mit ihren Versuchen in der Anfangsphase noch knapp scheiterten, machte es Sabrina Knappke in der 13. Minute besser: Nach einem schönen Sololauf ab der Mittellinie traf Knappke zum verdienten Führungstreffer. Auch das 2:0 ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer Reihe von Strafecken brachte schließlich Judith Steiner die Kugel über die Linie (17.). Wacker agierte in der Folgezeit etwas konzentrierter, doch die Schwabacher Defensive stand weiterhin stabil. Genau in dieser Drangphase der Gäste traf Lisa Hertrich in der 23. Minute zum 3:0. Die Münchnerinnen wirkten durch den erneuten Gegentreffer angeknockt. Julia Krick und Hannah Brandl erhöhten den Spielstand so noch vor der Halbzeit auf 5:0. Im zweiten Durchgang ließ Schwabach zunächst die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Erst in der 41. Minute erhöhte Julia Pfeifer auf 6:0. Dennoch hatte Wacker dem hohen Tempo der Gastgeber nichts entgegen zu setzen. Knappke und Brandl trafen bis zum Schlusspfiff noch je einmal und so feierte Schwabach am Ende einen nie gefährdeten 8:0-Sieg. In zwei Wochen können sich die Damen des TV48 nun im Heimspiel gegen den HTC Würzburg mit dem Aufstieg belohnen. Aufgrund des besseren Torverhältnisses im Vergleich zum ASV München müsste den Schwabacherinnen sogar schon ein Unentschieden zum Bayerischen Meistertitel reichen.

Während die Damen weiter von der Regionalliga träumen, müssen sich die Herren der Hockeyabteilung nach dem vergangenen Wochenende so langsam aus der 2. Regionalliga verabschieden. Nach den Niederlagen gegen den TSV Mannheim 2 und den SSV Ulm steht der Abstieg bereits einen Spieltag vor Saisonende nun auch rechnerisch fest. Obwohl man das Hinspiel beim TSV Mannheim noch mit 6:5 gewonnen hatte, musste man im Heimspiel am späten Samstagabend recht früh einsehen, dass gegen die Gäste an diesem Tag nichts zu holen war. Zwar brachte Tim Schmidthammer den TV48 bereits in der 2. Minute in Führung, doch nur drei Minuten später egalisierte der TSV die Partie. Bis zur Mitte der ersten Hälfte hielt Schwabach noch gut mit, doch dann leistete man sich zu einfache und unnötige Fehler, die Mannheim eiskalt ausnutzte. Mit einer 5:1-Führung gingen die Gäste in die Halbzeitpause. Im zweiten Abschnitt änderte sich wenig am Spielgeschehen. Mannheim war klar spielbestimmend und Schwabach hatte dem individuell besseren Gegner nichts entgegen zu setzen. Bis zur 46. Minute baute der TSV die Führung auf 7:1 aus. Auf das 7:2 von Daniel D'Angelo antworteten die Mannheimer mit zwei schnellen Treffern in der 52. Minute. In der Schlussphase traf Schmidthammer noch zweimal für den TV48, doch auch der TSV Mannheim brachte die Kugel zweimal im Schwabacher Tor unter. So feierten die Gäste am Ende einen deutlichen 11:4-Sieg, der den Schwabacher Abstieg endgültig besiegelte. Wie viel Moral in der Mannschaft steckt, bewiesen die 48er allerdings schon am nächsten Morgen beim Auswärtsspiel in Ulm. Trotz des sicheren Abstiegs aus der 2. Regionalliga lieferten sich die Schwabacher einen offenen Schlagabtausch mit dem SSV. In der 11. Minute brachte Benjamin Gräb die Gäste nach einer Strafecke in Führung. Obwohl die Gastgeber aus Ulm die Partie bis zur 22. Minute auf 3:1 drehten, agierte Schwabach weiter konzentriert und hatte sogar ein leichtes Chancenplus. Ein Treffer sollte vor der Pause aber nicht mehr fallen. In den ersten Sekunden des zweiten Abschnitts traf Florian Gebhard per Strafecke zum 3:2. Der TV48 blieb jetzt am Drücker und erspielte sich etliche gute Möglichkeiten. Das zwischenzeitliche 4:2 für Ulm verkürzte Nick Distler bereits in der 38. Minute auf 4:3. Doch nach dem Anschlusstreffer rannten die Schwabacher vergeblich an. Immer wieder scheiterte man am starken gegnerischen Torhüter. Auch nach dem 5:3 der Ulmer in der 54. Minute versuchten die Gäste nochmals alles, aber es blieb bei der knappen Niederlage für den TV48.

Das letzte Heimspiel der Saison stand für die 2. Damen der Hockeyabteilung an. Nach einer über weite Strecken offenen Partie verloren die Schwabacherinnen am Ende denkbar knapp mit 3:4 gegen die HG Nürnberg 2. Bereits in der 5. Minute brachte Christine Schleicher den Gastgeber mit 1:0 in Führung. Bis zur Halbzeit drehte die HGN jedoch das Spiel auf 2:1. Kurz nach Wiederbeginn traf erneut Schleicher zum 2:2-Ausgleich, doch die Nürnbergerinnen zogen bis zur 44. Minute auf 4:2 davon. Auch der 4:3-Anschlusstreffer durch Tea Damjanovic brachte den Schwabacherinnen nichts mehr. Trotz der Niederlage bleibt das Verbandsliga-Team des TV48 mit sieben Zählern auf Rang vier.

Mit Platz drei in der nordbayerischen Endrunde haben die Mädchen B der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach die Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft knapp verpasst. Um einen der begehrten ersten beiden Plätze zu ergattern, hätte es freilich zumindest eines Sieges gegen die favorisierten Nürnberger Teams bedurft. Dies gelang dem durch Krankheit und private Termine geschwächten Team leider nicht. Gegen den Nürnberger HTC hielten die 48erinnen zwar besser als in der Vorrunde mit, konnten jedoch eine 0:2-Niederlage nicht vermeiden. Unter Wert verkaufte das Team sich gegen die HG Nürnberg. Bei Bestleistung wäre hier mehr als die 0:3-Niederlage drin gewesen. Platz drei sicherten sich die Turnerinnen durch einen souveränen 4:0-Erfolg über die SF Großgründlach. In zwei Wochen nimmt das Team nun an der Pokalmeisterschaft teil.

Zwei Niederlagen mussten die Mädchen A 2 am Samstag in der Jahnhalle gegen die HG Nürnberg 2 und 3 einstecken. Dabei verliefen die Spiele recht unterschiedlich. Gegen die HGN 3 lagen die Turnerinnen nach verschlafenem Start rasch mit 0:2 hinten und kassierten trotz Steigerung noch vor der Pause das 0:3 durch einen Siebenmeter. Nach dem Seitenwechsel hatten sie zwar die besseren Chancen, konnten diese jedoch nicht verwerten, so dass es beim 0:3 blieb. Gegen die HGN 2 war man sofort bei der Sache, geriet aber trotzdem wieder mit 0:2 in Rückstand. Nach einem schönen Spielzug konnte Jule Ziermann zum 1:2-Pausenstand verkürzen. Nach dem Seitenwechsel war man lange fast ebenbürtig, doch am Ende setzte sich die individuelle Klasse des Gegners durch und man kassierte noch zwei Treffer zum 1:4-Endstand.

Am Samstag reisten die Knaben B2 zu einem Verbandsligaspieltag nach Bayreuth. Die sehr junge Mannschaft, die zur Hälfte aus C-Knaben bestand, schlug sich hervorragend. Erster Gegner war der TB Erlangen 2, den man höchst konzentriert und mit großem Kampfgeist mit 3:1 besiegte. Die Tore schoss dabei Ben Schmidthammer. Auch im zweiten Spiel gegen den Nürnberger HTC 3 zeigte die junge Mannschaft, was in ihr steckt, und erzielte einen hochverdienten 5:0-Sieg durch Tore von Ben Schmidthammer (4) und Noah D'Angelo.

Die D-Mädchen 1 hatten es am Samstag in der Siedlerhalle zunächst mit dem Nürnberger HTC 2 zu tun. Trotz krankheitsbedingter Ausfälle erkämpften sich die Mädchen einen verdienten 3:2-Sieg. Das Spiel gegen die Bayreuther TS dominierten die 48erinnen, konnten jedoch nur zwei Chancen verwerten, so dass es bis zum Ende (2:1) knapp blieb. Etwas träge und unkonzentriert waren die Mädchen gegen die HG Nürnberg 1, konnten sich dank ihres Kampfgeistes aber doch ein Remis (2:2) sichern. Zuletzt gab es noch einmal eine Steigerung und nach einem starken Spiel auf Augenhöhe gegen die HGN 1 hatten die 48erinnen mit 1:0 das Glück auf ihrer Seite.

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