TV 48 Schwabach

Jugend in Ludwigshafen erfolgreich (Bericht 29./30.10.16)

            SCHWABACH (ws) – Am vergangenen Wochenende waren drei Jugendmannschaften der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach gemeinsam bei einem Vorbereitungsturnier des TFC Ludwigshafen zu Gast. Mit den gezeigten Leistungen konnte man insgesamt sehr zufrieden sein.

            Die männliche Jugend B hatte es im Auftaktmatch mit Blau-Weiß Köln zu tun. Obwohl die 48er überlegen waren, dauerte es bis zur 16. Minute (es wurde immer 1x25 Minuten gespielt), bis Tim Distler sein Team durch eine Kurze Ecke in Führung brachte. Den Ausgleich der Kölner in der 19. Minute steckte man gut weg und ging nur 60 Sekunden später durch eine weitere Strafecke, die diesmal Matteo Drozynski verwandelte, wieder in Führung. Dieses 2:1 brachte man sicher über die Zeit. Auch das zweite Gruppenspiel gegen Gold-Weiß Wuppertal dominierten die 48er. Diesmal fiel das 1:0 durch Matteo Drozynski schon in der sechsten Minute, in der 13. ließ Tim Distler das zweite Tor folgen. Auf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Wuppertaler reagierte Julian Braun kurz vor Schluss mit dem 3:1. In der letzten Minute bekamen die Gegner noch einen Siebenmeter, der zum 3:2-Endstand führte.

            Das erste Sonntagsspiel musste die Entscheidung über den Einzug ins Finale bringen. Gleich in der ersten Minute brachte Matteo Drozynski sein Team gegen die Grashoppers Zürich in Front. Doch es gelang nicht, sich abzusetzen. So erzielten die Schweizer in der elften Minute den Ausgleich. Mit einem tollen Solo aus der eigenen Hälfte sorgte Tobias Haag in der 17. Minute zwar für das 2:1, doch Zürich glich im Gegenzug noch einmal aus. Wieder verstrichen nur 60 Sekunden, bis Tim Distler zum 3:2 traf. Und diese Führung hielt dann bis zum Ende, so dass man schon vor dem letzten Gruppenspiel gegen den Gastgeber für das Finale qualifiziert war. In dieser Partie starteten die 48er schwungvoll und führten schon nach sechs Minuten mit 2:0 (Julian Braun und Tim Distler). Gegen Ende schaltete man einige Gänge zurück und fing sich prompt noch den Ausgleich zum 2:2-Endstand ein.

            Die größte Herausforderung des Wochenendes wartete im Finale mit der spielerisch und kämpferisch starken Mannschaft des Marienburger SC aus Köln. Zum ersten Mal im Turnier geriet man in Rückstand. Nach vier Minuten stand es 0:1 und als Marienburg eine Viertelstunde später einen weiteren Treffer draufsetzte, fühlte es sich schon als Sieger. Doch die 48er bäumten sich noch einmal auf und verkürzten in der 20. Minute durch Tobias Haag auf 1:2. Mit der letzten Strafecke gelang demselben Spieler Sekunden vor Schluss auch noch der Ausgleich. Je drei Schützen sollten nun vom Siebenmeterpunkt antreten, um die Entscheidung herbeizuführen. Jetzt wurde Torwart Johannes Stünzendorfer zum Matchwinner, der die ersten beiden Siebenmeter der Gegner hielt. Da Tim Distler und Julian Braun trafen, gewannen die 48er das Spiel mit 4:2 und wurden dadurch Turniersieger.

            Die Mädchen A verschenken in ihrem ersten Spiel gegen den Marienburger SC einen möglichen Sieg, als sie ihre Überlegenheit nicht ausnutzen konnten. Zu viele Möglichkeiten wurden vergeben, so dass man sich am Ende mit einem 1:1-Unentschieden zufrieden geben musste. Besser lief es mit der Chancenverwertung gegen Schwarz-Weiß Bonn 2. Diesmal belohnten sich die erneut dominierenden 48erinnen mit vier schönen Toren zum 4:0-Endstand. Der letzte Gegner am Samstag war der Gastgeber. In dieser Partie lief es für die Schwabacherinnen wieder bis zum Schusskreis einwandfrei, doch im Abschluss war man recht harmlos. Mehrfach wurde die gegnerische Torhüterin sogar einfach angeschossen. Immerhin fand die Kugel einmal ihren Weg ins Tor zum 1:0-Sieg.

            Nach der „Players Night“ war das letzte Gruppenspiel am Sonntagmorgen gegen den HTC Neunkirchen recht schwierig. Es unterliefen den 48erinnen viele Leichtsinnsfehler und ihr Spiel ließ lange Zeit den nötigen Druck vermissen. Mit einer Leistungssteigerung gegen Ende und auch etwas Glück konnten sie die Partie zuletzt doch noch mit 2:1 für sich entscheiden. Dadurch waren die Mädchen Gruppensieger und zogen ins Finale gegen die TG Frankenthal ein.

            Die Schwabacherinnen waren heiß auf den Turniersieg und zeigten eine gegenüber dem ersten Tagesspiel deutlich bessere Leistung. Alle waren hochkonzentriert und kämpften bis zum Umfallen. Die Partie zweier gleichstarker Mannschaften stand die gesamte Spielzeit über auf Messers Schneide. Beide Teams hatten gute Chancen, wobei Schwabach wohl die beste Möglichkeit hatte: Erst im Spiel „eins gegen eins“ gegen die Torhüterin und danach sogar mit freier Schussbahn aufs Tor – aber die Kugel ging daneben. In den letzten beiden Minuten waren die 48erinnen in Unterzahl und schafften es dennoch, zwei Strafecken abzuwehren, so dass die Partie mit 0:0 endete und ebenfalls ins Siebenmeterschießen ging. Dieses wurde durch einen einzigen Treffer, den die erste Frankenthaler Schützin erzielt hatte, entschieden. Zwar hielt Schwabachs Torhüterin den zweiten Siebenmeter und der dritte ging daneben, doch waren die Schützinnen der 48erinnen einfach zu nervös und wohl auch zu erschöpft. Keine von ihnen brachte die Kugel im Gehäuse unter, so dass Frankenthal am Ende 1:0 gewann. Doch auch auf den zweiten Platz und v.a. die gezeigte Leistung dürfen die Turnerinnen stolz sein.

            Nicht so erfolgreich verlief das Turnier für die weibliche Jugend B. Diese musste in der deutlich stärkeren der beiden Gruppen antreten und verlor bereits ihr erstes Spiel recht unglücklich mit 1:2 gegen Schwarz-Weiß Bonn 1.Wenn die 48erinnen ihre zahlreichen Möglichkeiten konsequenter genutzt hätten, wäre auch ein Sieg möglich gewesen. Auch im zweiten Spiel gegen den Marienburger SC war die Chancenverwertung nur wenig besser, aber diesmal waren die 48erinnen klar überlegen und konnten trotzdem einen 3:0-Erfolg einfahren. Gegen den Lokalrivalen HG Nürnberg agierten die 48erinnen im letzten Match am Samstag sehr unkonzentriert und mussten sich deshalb verdientermaßen mit 0:2 geschlagen geben.

            Der letzte Gruppengegner war am Sonntagmorgen der HTC Neunkirchen, der die Kürze der Nacht offensichtlich besser weggesteckt hatte. Jedenfalls stand es am Ende 1:0 für die Saarländerinnen und die 48erinnen belegten nur Platz vier in ihrer Gruppe. Ein überaus einseitiges Spiel war zum Abschluss die Partie um Platz sieben gegen Dresden. Die 48erinnen dominierten die Partie völlig und nutzten diesmal auch viel besser ihre Möglichkeiten aus. Mit einem 9:0-Sieg bescherten sie sich selbst auch ein sportlich versöhnliches Wochenende, das zudem ja auch den Teamgeist und – durch die gemeinsame Fahrt im Reisebus – auch den Zusammenhalt zwischen den Jugendlichen der Abteilung gefördert hat. 

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