TV 48 Schwabach

Niederlage im Spitzenspiel (Bericht 15./16.10.16)

            SCHWABACH (ws) – Nach dem schönen Fest zur offiziellen Indienstnahme des neuen Kunstrasens am Samstagnachmittag hätte man sich in der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach noch einen Sieg im Spitzenspiel gegen den Verfolger Münchner SC 2 gewünscht. Doch da hatte der Gast etwas dagegen.

            Das Spiel begann schon mit fast einer halben Stunde Verspätung, die auf das Konto der Schiedsrichter aus Nürnberg ging. Der MSC hatte die Verzögerung offensichtlich besser weggesteckt und übernahm zu Beginn das Kommando. Nach einer Kurzen Ecke in der neunten Minute landete die Kugel ein erstes Mal im Schwabacher Tor, doch war die Hereingabe innerhalb des Schusskreises gestoppt worden, so dass der Treffer nicht zählte. Nur vier Minuten später fiel jedoch wirklich das 0:1: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld hängte ein Münchner Stürmer seinen Verfolger ab und passte genau auf einen im Schusskreis sträflich frei stehenden Mitspieler, der wenig Mühe hatte, den Ball ins Tor zu bringen. Nur kurz darauf rettete Torwart Nicolai Metscher nach einem erneuten Abwehrfehler mit einer schönen Parade. Erst in der 20. Minute hatten die 48er bei einer Kurzen Ecke ihre erste Chance, doch rechnete Christian Leberl vergeblich damit, dass Hereingeber Michael Grünwald zum langen Pfosten laufen würde, so dass sein Pass dorthin ins Leere ging. Um den Spielfluss der jetzt besser werdenden Schwabacher zu hemmen, nahm der Münchner Trainer in der 25. Minute eine Auszeit. Zwei Minuten später rettete bei einer Münchner Ecke zunächst erneut Nicolai Metscher, und beim Nachschuss war Benedikt Runte auf der Linie zur Stelle. Da Johannes Vydra bei der zweiten Schwabacher Ecke in der 30. Minute danebenzielte, ging man mit dem 0:1 in die Kabinen.

            Unmittelbar nach Wiederabpfiff überrumpelte der Gast die Schwabacher Hintermannschaft, doch ging die Kugel knapp neben das Tor. Die 48er hatten in der Folgezeit ihre beste Phase und drangen nun öfters vor das Münchner Tor vor. In der 43. Minute verhängten die Schiedsrichter einen Siebenmeter gegen München wegen Stockschlagens, den Daniel d’Angelo zum Ausgleich nutzte. Mit einer gelben Karte gegen den MSC und mehreren grünen Karten brachten die Unparteiischen nun etwas Farbe ins Spiel, doch konnten die 48er, die länger in Überzahl waren, keinen Nutzen daraus ziehen. Bei der Vorwärtsbewegung waren die Schwabacher nicht effektiv genug und bei Münchner Gegenstößen zeigten sich große Lücken in der Turnerverteidigung, die der Gast gut nutzte. Eine Kurze Ecke in der 58. Minute konnte Nicolai Metscher noch abwehren, aber kurz darauf nutzten die Münchner einen Abwehrfehler mit einem Schuss aus spitzem Winkel mit der argentinischen Rückhand zur erneuten Führung. Zwei weitere Chancen der Gäste bei Tempogegenstößen konnten noch abgewehrt werden und ein Treffer der Münchner nach Kurzer Ecke wurde wegen eines vorherigen Stockfouls nicht gegeben. Doch kurz vor dem Schlusspfiff fand ein langer Schlenzball aus der Münchner Hälfte einen freistehenden Münchner Angreifer, der sich durchsetzte und zum 3:1-Endstand einschoss. Trotz der Niederlage überwintert Schwabach dank des besseren Torverhältnisses und eines mehr ausgetragenen Spieles vor München auf Platz eins der Bayernliga.

            Am Sonntag bestritten die Damen ihr letztes Spiel vor der Hallensaison beim HTC Würzburg. Das Spiel begann mit einer kalten Dusche für die 48erinnen, die eigentlich unbedingt einen Dreier hatten einfahren wollen. In der fünften Minute bekamen die Gastgeberinnen einen Siebenmeter zugesprochen, den sie zur 1:0-Führung verwandelten. In der Folgezeit waren die 48erinnen klar spielbestimmend, versäumten es aber, aus ihrer Überlegenheit Kapital zu schlagen. So hatte der 0:1-Rückstand noch zur Pause Bestand.

            Nach dem Seitenwechsel bot sich dasselbe Bild, die 48er dominierten weiterhin die Partie. Nach einer Kurzen Ecke schien es dann soweit, landete die Kugel doch im Würzburger Tor. Der Treffer fand jedoch keine Anerkennung durch die Schiedsrichter. Nachdem die Schwabacher Hintermannschaft bei einigen Würzburger Möglichkeiten hatte klären können, klappte es endlich mit dem Ausgleich: Anne Sellmann setzte sich energisch durch und krönte ihr Solo mit dem Treffer zum 1:1. Die 48erinnen waren weiter spielbestimmend und drängten auf den Siegtreffer. In der letzten Spielminute vollendete Christine Schleicher einen schönen Spielzug erfolgreich, doch der Jubel blieb des Schwabacherinnen auf den Lippen hängen, versagten die Schiedsrichter doch auch diesem Treffer die Anerkennung, ohne dass man dies aus Schwabacher Sicht verstehen konnte. Mit nur sieben Punkten aus sechs Spielen überwintert der TV 1848 nun auf Platz vier der Bayernliga.

            Knapper als die letzten Spiele war die Partie der Knaben A am Samstag bei der Bayreuther TS, was auch daran lag, dass bei Schwabach wichtige Spieler fehlten. So geriet man sogar zwischenzeitlich mit 1:2 in Rückstand und zur Pause stand es nur 3:2. Nach Wiederanpfiff glichen die Oberfranken zwar noch einmal aus, doch dann zog Schwabach auf 6:3 davon, ehe Bayreuth seinen letzten Treffer setzte. Mit zwei Toren in der Schlussphase erhöhten die Turner auf 8:4. Die Tore erzielten dabei Patrick Braun (5), Levin Vaas (2) und Jan Humpenöder. Mit 30 Punkten aus zehn Spielen sicherten sich 48er so souverän die Meisterschaft in der Verbandsliga.

            Nicht recht zufrieden konnte man mit dem Auftreten der Mädchen C 1 am Samstagmorgen in Nürnberg sein. Zwei Niederlagen gegen die HG Nürnberg 1 mit 0:2 und den TB Erlangen 1 mit 0:1 stand nur ein 2:1-Erfolg gegen den Nürnberger HTC 2 entgegen.

            Die Knaben C 2 zeigten bei ihrem Spieltag in Fürth ebenfalls am Samstag in der ersten Partie gegen die HG Nürnberg 3 eine sehr gute Leistung und gewannen mit 2:0. Gegen den HTC Würzburg 3 führte man zwar schon mit 2:0, verlor aber am Ende mit 3:5. Hier ließ man sich wie auch im letzten Spiel gegen die Bayreuther TS 1 (1:2) von der körperlichen Überlegenheit der Gegner etwas den Schneid abkaufen.

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