TV 48 Schwabach

Licht und Schatten (Bericht 01.-03.07.16)

SCHWABACH (ws) – Licht und Schatten gab es am Wochenende für die Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach. Die erste Herrenmannschaft musste nach einem Sieg am Freitag am Sonntag eine bittere Niederlage hinnehmen.

Sehr emotional wurde das Heimspiel am Freitagabend gegen den Nürnberger HTC 2 von beiden Seiten geführt. Die 48er zeigten sich über die gesamte Spielzeit über hellwach und ließen mit einer starken Defensivleistung nur wenige Nürnberger Chancen zu; die Gäste hatten freilich die erste Möglichkeit mit einer – verschossenen – Kurzen Ecke in der zweiten Minute. Mehr und bessere Chancen hatten die Turner, wobei hier ebenfalls Strafecken hervorzuheben sind: In der 18. Minute schoss Christian Leberl bei einem solchen Standard knapp am Nürnberger Tor vorbei, in der 22. und der 28. Minute fanden die Schwabacher Schützen ihren Meister im Nürnberger Keeper. So ging man mit einem torlosen 0:0 in die Kabinen.

Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff kassierte Michael Grünwald wegen Stockschlagens eine Grüne Karte, doch die 48er überstanden die Unterzahl unbeschadet. Eine weitere Kurze Ecke mit einer schönen Doppelpasskombination auf der linken Seite in der 48. Minute wurde wieder Beute des Nürnberger Torwarts. Als sich nach 62 Minuten noch immer nicht der ersehnte Torerfolg eingestellt hatte, stellte man komplett auf Manndeckung auf dem ganzen Platz um. Diese taktische Variante erwies sich als erfolgreich: In der 68. Minute schnappte sich Florian Gebhard die Kugel im Schusskreis und schob zum verdienten 1:0-Siegtreffer ein. Mit den drei Punkten war der erste, vermeintlich schwierigere Teil des Wochenendprogramms erfolgreich absolviert und man war dem Klassenerhalt ein gutes Stück näher gekommen.

Doch wie gewonnen, so zerronnen: Am Sonntag beim Tabellenschlusslicht ASV München waren die 48er nicht mehr wiederzuerkennen; sie spielten nervös, zaghaft, leisteten sich viele Fehlpässe und gewannen kaum Zweikämpfe. Auch nach einer ersten Auszeit schon in der achten Minute kam man nicht wirklich ins Spiel. Der Gastgeber nutzte dies aus und erspielte sich seinerseits Möglichkeiten. Eine erste Kurze Ecke setzte der ASV in der 13. Minute noch neben das Tor, doch die zweite vier Minuten später führte zum 0:1. Auf der anderen Seite war die Hereingabe schon so ungenau, dass man nicht zu einem erfolgreichen Torschuss kam (23.). So wechselte man mit dem 0:1 die Seiten.

Auch die nächste Schwabacher Ecke in der 45. Minute brachte nichts ein, der Schuss landete neben dem Kasten. In der 50. Minute jedoch führte ein schneller Spielzug über drei Positionen zum Ausgleich, als Benjamin Gräb am langen Pfosten postiert die Kugel in den Kasten schob. Nun übernahmen die 48er endlich mal das Kommando und drückten nach vorne, waren im Abschluss aber nicht clever genug. Mitten in dieser Drangphase fing man sich in der 60. Minute bei einem Münchner Konter das 1:2 ein. Eine Überzahl ab der 62. Minute wegen einer Gelben Karte gegen den ASV konnten die 48er gegen geschickt verteidigende Gastgeber nicht ausnutzen. So blieb es nach dem schlechtesten Saisonspiel bei der 1:2-Niederlage, durch die die Chance auf den Klassenerhalt auf eine winzige Resthoffnung zusammengeschmolzen ist.

Das Gastspiel der 2. Herren am Samstag bei der HG Nürnberg 3 litt unter dem regen Flugverkehr, der am in der Nähe des Flugplatzes gelegenen Platz für reichlich Lärm sorgte. Obwohl die 48er die Partie vor allem in der zweiten Halbzeit dominierten, mussten sie gegen die cleverer agierenden Gastgeber eine 1:2-Niederlage einstecken. Bemerkenswert war dabei, dass es kein einziges Tor aus dem Spiel heraus gab: Alle drei Treffer resultierten aus Siebenmetern.

Die weibliche Jugend A trat am Freitagabend beim TB Erlangen an. Die Partie begann sehr ausgeglichen, wobei sich beide Mannschaften Chancen erarbeiteten.Kurz vor dem Pausenpfiff konnte Schwabach durch Anna Fischer mit 1:0 in Führung gehen. In der zweiten Halbzeit war das Kräfteverhältnis dasselbe, jedoch konnten die 48erinnrn froh sein, dass Erlangen sich im Schwabacher Kreis nicht clever genug anstellte und Torhüterin Emily Campbell sehr gut hielt. Letzten Endes konnte Schwabach durch ein tolles Solo von Alexandra Schwarz die Führung sogar auf 2:0 ausbauen, ehe Erlangen am Ende auf 2:1 verkürzte. Mit dem 2:1-Erfolg steht die Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft so gut wie fest.

Ein kurioses, torreiches Spiel lieferte sich die männliche Jugend B am Sonntag mit dem HTC Würzburg auf dessen Platz. Die Partie begann gut für die Turner, die in der achten Minute durch Tobias Haag in Führung gingen. Nach etwa 20 Minuten verloren die Schwabacher jedoch den Faden und der Gastgeber übernahm das Kommando. Mit einem Doppelschlag drehte Würzburg die Partie zum 1:2-Pausenstand (23./24.). Kurz nach dem Seitenwechsel kassierte man den dritten Treffer. Mit einer starken Phase Mitte der zweiten Halbzeit drehten die 48er ihrerseits binnen drei Minuten das Spiel: Zunächst verkürzte Tim Distler bei einer Kurzen Ecke auf 2:3 (50.), dann glich Tobias Haag aus (51.) und schließlich brachte Tim Distler sein Team auf Vorlage von Patrick Braun wieder in Führung (53). Doch die Freude währte nur kurz, fünf Minuten später hatte Würzburg wieder ausgeglichen. Doch es kam noch schlimmer: Zwischen der 65. und der 70. Minute ließen die Unterfranken noch drei weitere Treffer zum 4:7-Endstand folgen. Die Niederlage ist jedoch für den TV 1848 unschädlich, stand die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft doch schon im Vorfeld fest.

Bei der weiblichen Jugend B geht es um die Plätze vier bis sechs. Am Sonntagmittag trat das Team dabei zuhause gegen den CaM Nürnberg an, machte von Anfang an Druck und war die spielbestimmende Mannschaft. Leider konnte man in der ersten Halbzeit keine einzige Chance verwerten, so dass man mit einem torlosen 0:0 in die Pause ging. Einen heilsamen Schock in Form eines Kontertores der Nürnbergerinnen gab es zu Beginn der zweiten Halbzeit. Nun erhöhten die 48erinnen noch einmal den Druck und kamen bald zum Ausgleich durch Ina Koller. Kurz darauf brachte Franziska Schwarz ihr Team in Führung. Wenige Minuten vor Schluss erhöhte Anna Fischer noch zum 3:1-Endstand.

Die Mädchen A konnten am Samstag in der nordbayerischen Endrunde bei der HG Nürnberg leider nicht an das Hinspiel eine Woche vorher anknüpfen. Vielmehr ließen sie sich vom Druck der Gastgeberinnen einschüchtern, wirkten fahrig und machten im Spielaufbau zu viele einfache Fehler. So geriet man bereits in der fünften Minute in Rückstand, als die Kugel im zweiten Nachschuss den Weg ins Tor fand. Den Schwabacher Schock nutzte die HGN wenig später beim nächsten Angriff für das 2:0. Kurz vor dem Pausenpfiff folgte das 3:0, das aus Schwabacher Sicht allerdings nicht hätte gegeben werden dürfen, da der geschlagene Ball bei einer Kurzen Ecke über Bretthöhe einschlug. Nach einer deutlichen Halbzeitansprache spielten die 48erinen in der zweiten Halbzeit deutlich besser. Hinten ließ man keinen Gegentreffer mehr zu und man startete nun auch selbst, angeführt von Abwehrchefin Annika Rösch, einige gute Angriffe. Leider kam dabei aber nichts Zählbares heraus, da zwei Kurze Ecken vergeben wurden und die Kugel einmal ganz knapp am Pfosten vorbei ins Aus rollte. So blieb es bei der 0:3-Niederlage.

            Die Mädchen B traten am Sonntagmittag beim HTC Würzburg an. Nach einem kurzen Abtasten konnte Schwabach seine erste Strafecke zur 1:0-Führung nutzen (Sarah Hoffmann). Die Freude währte aber nur kurz, da kurz darauf eine Würzburgerin im Alleingang die 48er Hintermannschaft ausspielte und einlochte. Das 1:1 war zugleich der Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel hatte zunächst Schwabach wieder das Heft in der Hand. Vor allem über die rechte Seite wurden einige gute Angriffe auf das Würzburger Tor vorgetragen. Einer dieser Angriffe führte zur erneuten Führung. Auch in der  Folge waren es die Schwabacherinnen, die mehr Spielanteile hatten. Die Würzburgerinnen konnten jedoch zweimal die sehr weit aufgerückte Schwabacher Abwehr durch Konter überlaufen, die auch jeweils zum Torerfolg führten. So endete das Spiel 2:3 für Würzburg, aus Schwabacher Sicht eine sehr unglückliche Niederlage.

            Gegen den Vorrundenersten HG Nürnberg waren die Knaben B als Vierter der Hinrunde am Samstag zuhause nur Außenseiter. Sie starteten konzentriert und motiviert in die Partie und arbeiteten in der ersten Halbzeit recht erfolgreich in der Defensive, mussten aber dennoch drei Treffer hinnehmen. Die wenigen Chancen, die man sich selbst erarbeitete, brachten nichts ein. Nach der Pause fand man nicht mehr recht ins Spiel und musste sechs weitere Tore einstecken. Immerhin gelang noch der Ehrentreffer zum 1:9-Endstand.

            Sehr erfolgreich verlief der Verbandsligaspieltag der Knaben C 2 am Samstag. Auf eigenem Platz konnten sich die Schwabacher Jungs sichtlich steigern. Am Ende schlugen zwei Siege mit 2:1 gegen den HTC Würzburg und mit 3:1 gegen den TB Erlangen 3 sowie ein 1:1-Unentschieden gegen den TBE 2 zu Buche.

            Recht zufrieden kann man auch mit dem Spieltag der Mädchen C 1 in der Oberliga am selben Tag sein. In Erlangen gewannen die 48erinnen gegen die HG Nürnberg mit 3:1 und gegen den Nürnberger HTC mit 2:1 und trennten sich vom gastgebenden Turnerbund mit 2:2 unentschieden.

TV 1848 Schwabach Abteilung Hockey

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