TV 48 Schwabach

Damen rücken auf Platz vier vor (Bericht 29.05.16)

            SCHWABACH (ws) – Ganz unterschiedlich fällt die Bilanz der Asuwärtsspiele am letzten Sonntag für die beiden ersten Mannschaften der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach aus. Während die 1. Herren durch eine weitere Niederlage in immer größere Abstiegsnöte in der 2. Regionalliga geraten, haben sich die Damen durch einen Erfolg auf Platz vier in der Bayernliga nach vorne gearbeitet.

            Große Personalsorgen quälen im Moment die Regionalligaherren. Nachdem Benjamin Gräb und Markus Ramspeck schon seit einigen Spielen verletzungsbedingt fehlen, musste man am Sonntag auch noch auf den ebenfalls verletzten Johannes Vydra und den beruflich verhinderte Tim Schmidthammer verzichten, so dass der komplette etatmäßige Sturm ausfiel. Ersatzweise agierten Daniel d’Angelo und Lucca Horvath im Angriff und Steffen von der Heyden im Mittelfeld. Und kaum war die Partie beim Aufstiegsaspiranten HTC Würzburg angepfiffen, musste auch noch Marc Trautvetter nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler wegen einer Gehirnerschütterung ausscheiden, so dass auch noch die Innenverteidigung umorganisiert werden musste. So war es kein Wunder, dass man in der neunten Minute das 0:1 durch eine Kurze Ecke kassierte. In der Folgezeit gelang es den 48ern zwar, die Defensive zu stabilisieren, doch nach vorne lief kaum etwas. Ein Ballverlust im Aufbau ermöglichte den Gastgebern in der 32. Minute durch einen Konter das 2:0. Unglücklicherweise folgte noch knapp vor dem Pausenpfiff der dritte Würzburger Treffer.

            Trotz erneuter taktischer Umstellung der Turner in der Halbzeitpause blieb das athletischere und dynamischere Team aus Unterfranken spielbestimmend und erhöhte in der 53. Minute wieder durch einen Konter auf 4:0. Zehn Minuten später folgte der fünfte Treffer der Gastgeber, nachdem Schwabach im eigenen Schusskreis nicht energisch genug verteidigt hatte. Eine Minute vor Schluss gelang Alexander Rath bei der ersten (!) Strafecke für Schwabach im ganzen Spiel noch der Ehrentreffer zum 1:5-Endstand. Als Tabellenletzter müssen die 48er nun in den kommenden Wochen in den Spielen gegen die direkten Abstiegskonkurrenten unbedingt Siege einfahren, wenn sie die Liga noch halten wollen.

            Die Damen wollten es beim TB Erlangen besser machen als im Hinspiel vor wenigen Wochen, als man einen möglichen Sieg etwas leichtfertig verspielte. Nach einem wechselseitigen Abtasten mit leichten Vorteilen für den Gastgeber hatten die 48erinnen in der neunten Spielminute die erste Möglichkeit des Spiels: Nach einer Kombination über Anne Sellmann und Victoria Vockentanz landete Christine Schleichers Ball jedoch knapp neben dem Tor. Fünf Minuten später passte Sarah Woroneck auf Rebekka Schmidt, welche wiederum Stefanie Bauer bediente, die zur Schwabacher Führung einschoss. In der Folgezeit lief das Spiel hauptsächlich zwischen den beiden Schusskreisen hin und her, Torszenen waren Mangelware. Die erste Kurze Ecke für die Gastgeberinnen in der 28. Minute konnte Schwabachs Hintermannschaft souverän entschärfen. So ging man mit dem 1:0-Vorsprung in die Pause.

            Zwei Minuten nach Wiederanpfiff hatten die 48erinnen ihrerseits ihre erste Kurze Ecke, die aber nichts einbrachte. Vier Minuten später rettete Judith Steiner zunächst bei der zweiten Erlanger Ecke auf der Linie, doch die Kugel prallte nach rechts ab und fand dann doch noch aus einem Gewühl heraus den Weg ins Schwabacher Tor zum Ausgleich. Die 48erinnen ließen sich nicht schocken, sondern übernahmen das Kommando auf dem Platz. In der 51. Minute brachte Stefanie Bauer mit einem fulminanten Schuss ins linke obere Eck ihr Team verdientermaßen wieder in Front. Einige Minuten Überzahl nach einer grünen Karte gegen Erlangen konnte man leider nicht zum Ausbauen der Führung nutzen, so dass man doch in der Schlussphase noch mehrfach – vor allem bei zwei Strafecken – in Gefahr geriet, den Ausgleich zu kassieren. Doch dieses Mal hielt die Defensive und die Turnerinnen belohnten sich für ihre geschlossene Mannschaftsleistung mit dem 2:1-Sieg, durch den sie an Erlangen vorbei auf Rang vier der Bayernliga vorrückten.

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