TV 48 Schwabach

Herren weiter auf Platz 1, Damen koennen nicht mehr aufsteigen (Bericht 12.-14.06.15)

SCHWABACH (ws) – Während die 1. Herren der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach am vergangenen Wochenende die Tabellenführung in der Oberliga verteidigen konnten, mussten die Damen ihre letzten Aufstiegshoffnungen endgültig begraben.

Die Schwabacher Herren dominierten ihr Heimspiel am Samstag gegen den Münchner SC von Anfang an klar. Schon in der dritten Minute gingen die Turner nach einer Kurzen Ecke in Führung. Christian Leberl hatte geschossen, der Abpraller kam zu Nick Distler, der die Kugel ins Tor blockte. Nach weiteren Chancen war es in der 22. Minute Tim Schmidthammer, der den Vorsprung auf 2:0 ausbaute. Gegen Ende der ersten Halbzeit ließ jedoch bei den Schwabachern die Konzentration nach, so dass der Gast etwas überraschend in der 27. Minute verkürzen konnte. Dieses 2:1 war zugleich der Pausenstand.

Die Pause wurde zur mentalen und körperlichen Rekreation gut genutzt und man übernahm wieder das Kommando auf dem Platz. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff machte Joakim Metscher mit einem Volleyschuss sein erstes Tor für die 1. Herrenmannschaft und erhöhte damit auf 3:1. Da man es in der Folgezeit versäumte, den Vorsprung auszubauen, musste man bei der Schlussoffensive der Münchner noch etwas zittern. Doch die Schwabacher Defensive hielt stand und sicherte den 3:1-Erfolg. Nach einem Sieg von Rosenheim gegen Bayreuth im Verfolgerduell führt der TV 1848 drei Spieltage vor Schluss die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung gegenüber diesen beiden Teams an.

Zwei Münchner Mannschaften hatten die Damen am Wochenende zu Gast, wobei der Spielverlauf sehr unterschiedlich war. Gegen den Tabellenletzten HCL RW München waren die 48erinnen die ganze Zeit am Drücker, brauchten nur sehr lange, bis sie die Überlegenheit auch in Tore umsetzen konnte. Schon in der ersten Minute hätte Christine Schleicher fast die Führung besorgt, doch rutschte sie bei ihrem Stecherversuch knapp vorbei. Eine scharf flach geschossene Kurze Ecke der 48erinnen wurde in der siebten Minute von einer Münchner Verteidigerin auf der Linie abgewehrt. Es folgten innerhalb der nächsten sechs Minuten fünf weitere Strafecken, die aber allesamt nichts einbrachten. Nachdem in der 27. Minute zum zweiten Mal ein Eckenschuss auf der Linie abgeblockt worden war, schaffte zwei Minuten später Christine Schleicher endlich den erlösenden Torschuss zum 1:0, was zugleich den Pausenstand bedeutete.

Auch nach dem Seitenwechsel tat man sich gegen die sehr engmaschige Münchner Verteidigung schwer und fand kaum ein Durchkommen. Auch die achte Strafecke wurde abgewehrt, ebenso wie der Naschschuss. Nach weiteren Möglichkeiten dauerte es bis zur 58. Minute, ehe Svenja Bussinger eine schöne Kombination über Paula und Hannah Brandl zum 2:0 abschließen konnte – ihr erster Treffer im Damentrikot. Vier Minuten später wehrte die Münchner Hintermannschaft zum dritten Mal nach einer Ecke auf der Linie ab. Zwei Minuten später jedoch sorgte Tea Damjanovic mit einem Treffer aus einem Gewühl im Schusskreis heraus für die Entscheidung und den 3:0-Endstand.

Ein ganz anderes Kaliber war der Gegner am Sonntagmittag: Der ASV München wollte nicht nur seinen Hinspielsieg wiederholen, sondern sich damit auch den Aufstieg sichern. Von Beginn an war in der Partie Pfeffer und schon in der vierten Minute unterstrichen die Münchnerinnen ihre Ambitionen mit dem Tor zum 0:1. Mit der ersten Ecke für Schwabach gelang Victoria Vockentanz jedoch in der zwölften Minute der Ausgleich. In der Folgezeit gab es auf beiden Seiten eine Strafecke, die abgewehrt wurde. Die zweite Kurze Ecke des ASV landete in der 30. Minute zwar im Tor, da der Schuss jedoch zu hoch war, wurde der Treffer nicht gegeben. So blieb es bis zur Pause beim 1:1-Unentschieden.

Nach dem Seitenwechsel jedoch sorgte der Gast binnen einer Viertelstunde für die Entscheidung. Die 48erinnen mussten im Vier-Minuten-Takt drei Tore hinnehmen (das 1:2 in der 39., das 1:3 in der 44. und das 1:4 in der 47. Minute). Trotz des klaren Rückstandes steckten die 48erinnen nie auf und versuchten immer wieder, das gegnerische Tor in Gefahr zu bringen. Mehr als einige Chancen und zwei Strafecken kam dabei aber nicht mehr heraus. So musste man sich mit 1:4 geschlagen geben, wodurch der Vorsprung des ASV auf uneinholbare sieben Punkte anstieg.

Bereits am Freitagabend war die männliche Jugend A beim haushohen Favoriten Nürnberger HTC zu Gast. Bei schweißtreibenden Temperaturen entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel. Die Schwabacher Jungs hatten zu Beginn zwei hochkarätige Torchancen, die sie leider nicht verwerten konnten. In der 21. und der 28. Minute mussten sie zwei Gegentreffer hinnehmen und gingen so mit einem 0:2-Rückstand in die Pause. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit kassierten die 48er das 0:3, kämpften sich aber wieder ins Spiel. Lange Zeit konnten die Schwabacher noch gut mithalten, doch in der 55. und 59. Minute stellten die Nürnberger mit zwei weiteren Treffern den 0:5-Endstand her.

Eine sehr ordentliche Leistung zeigte die männliche Jugend B am Sonntagnachmittag zuhause gegen den mit Jugendauswahlspielern gespickten Nürnberger HTC, dem man im Hinspiel mit 0:8 unterlegen war. Man spielte sehr defensiv und ärgerte den Favoriten durch das Engmachen der Räume. Auf diese Weise konnte man eine Hälfte lang ein torloses Remis verteidigen. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff gelang Nürnberg aber doch der erste Treffer, dem in der 49. und in der Schlussminute noch zwei weitere Tore zum 0:3-Endstand nachfolgten.

Die Knaben A begannen ihr Gastspiel beim TB Erlangen am Samstag sehr engagiert und druckvoll. 15 Minuten lang schnürte man die Erlanger in deren Hälfte ein, ließ aber sämtliche Chancen liegen. Dies rächte sich, als ein Bruch im Schwabacher Spiel eintrat und Erlangen sich aus der Umklammerung befreien konnte. Prompt fing man sich nach einem Deckungsfehler das zu diesem Zeitpunkt unverdiente 0:1 (18.) ein, das bis zur Pause Gültigkeit hatte. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Erlanger den Druck und verwandelten ihre zweite Strafecke zum 2:0. Weitere Tore vereitelte zunächst Schwabachs Torhüter Johannes Stünzendorfer. 15 Minuten vor Schluss jedoch nutzte Erlangen einen weiteren Schwabacher Deckungsfehler zum 3:0. Zwar konnte Levin Vaas auf Vorarbeit von Tobias Haag noch auf 1:3 verkürzen, aber zu mehr reichten am Ende die Kräfte nicht.

Den Tabellenführer HG Nürnberg 1 hatten am Samstagmittag die Mädchen A 1 zu Gast. Sie erwischten einen schlechten Start und lagen nach einer Viertelstunde auch aufgrund individueller Fehler in der Defensive mit 0:3 hinten. Danach hatte man zwar auch selbst klare Torchancen, konnte diese aber nicht nutzen. Noch vor der Pause musste man einen vierten Gegentreffer hinnehmen. Die zweite Halbzeit war zwar spielerisch besser, aber wieder vergab man die sich bietenden Möglichkeiten. Auf der anderen Seite gelang es nicht, die Abwehrfehler zu vermeiden, so dass der Gast seine Führung bis zum Endstand von 8:0 ausbauen konnte.

Eine starke kämpferische Leistung zeigten die Mädchen A 2 im Anschluss gegen die HGN 2. Jedoch fing man sich noch vor der Pause bei Deckungsfehlern zwei Gegentore ein, so dass man mit 0:2 in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel erspielten die die 48erinnen einige schöne Chancen, konnten diese jedoch nicht verwerten. Besser machten es die Mädchen aus Nürnberg, die erneut zweimal erfolgreich waren und sich damit einen 4:0-Erfolg sicherten.

Bei den B-Mädchen traten am Sonntagmorgen in Schwabach die beiden Mannschaften gegeneinander an, die noch ohne Punktgewinn waren: Der TV 48 und die Spvgg Greuther Fürth. Gegen relativ tief stehende Gäste nahmen die 48erinnen von Beginn an das Heft in die Hand; sokonnte Celina Loy gleich in der zweiten Minute durch einen satten Vorhandschlag das 1:0 erzielen. Weitere Chancen blieben liegen. Als das Spiel der 48erinnen gegen Ende der ersten Halbzeit zerfahrener wurde, hatten sie Glück, das 1:0 in die Pause zu bringen. Nach dem Seitenwechsel drehte Schwabach wieder auf und erspielte sich gute Chancen. Nachdem Celina Loy und Maya Dünkemeyer noch gescheitert waren, konnte Sofia Herzog nach einer Kurzen Ecke den 2:0-Endstand herstellen.

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