TV 48 Schwabach

Auch am vorletzten Spieltag Niederlagen (Bericht 31.01./01.02.15)

SCHWABACH (ws) – Erneut muss der Chronist der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach von zwei Niederlagen der ersten Mannschaften berichten. Etwas erfreulicher sind hingegen die Ergebnisse im Jugendbereich.

Die Regionalligadamen brachten sich am Samstag beim ASV München zum wiederholten Male durch eine schwache Chancenverwertung um den Lohn einer guten Leistung. In der Anfangsphase bedrängten die 48erinnen vehement das gegnerische Tor und hatten zahlreiche gute Möglichkeiten, so dass es nach einer Viertelstunde gut und gerne 4:0 oder 5:0 hätte stehen können. Judith Steiner scheiterte gleich mehrfach, in der zehnten Minute sogar an der Querlatte, Victoria Vockentanz und Silvia Rudolf fanden ihre Meisterin in der Münchner Torhüterin. Auf der anderen Seite wurde es in der 13. Minute brandgefährlich, als Hannah Brandl bei einer Kurzen Ecke gerade noch auf der Linie retten konnte. In der 20. Minute wurde Christina Krick in aussichtsreicher Position abgedrängt, und im Gegenzug folgte die kalte Dusche: Mit einem traumhaft schönen Stechertor ging der ASV München in Führung. Zwei Minuten später folgte bei einer Kurzen Ecke endlich auch das erste Schwabacher Tor: Judith Steiners Ball prallte von der Torhüterin zu Hannah Brandl, die im Nachschuss das 1:1 erzielte. Doch bereits in der 24. Minute ging der Gastgeber erneut in Führung. Kurz vor der Pause bekam Paula Brandl bei einer Kurzen Ecke die Kugel an den Körper, worauf der Schiedsrichter zunächst auf Siebenmeter entschied, sich aber vom Kollegen korrigieren ließ, da der Ball neben das Tor gegangen wäre. Die fällige Kurze Ecke brachte ebenso wenig ein wie die der Schwabacherinnen im Gegenzug, so dass man mit dem 1:2 in die Pause ging.

Auch in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit hatten die 48erinnen gute Chancen: Judith Steiner schob die Kugel knapp am Tor vorbei, Christina Krick scheiterte nach einem Solo im Abschluss und auch Tea Damjanovic brachte die Kugel nicht im Kasten unter. Viel effizienter waren da die Gastgeberinnen, die in der 40. Minute ihre nächste Ecke zum 3:1 verwandelten. Während Judith Steiner und Victoria Vockentanz weitere Möglichkeiten ausließen, war der ASV in dieser Phase einfach effektiver und erhöhte in der 48. Minute auf 4:1. Nachdem Christina Krick den Schläger eine Gegnerin in den Bauch bekommen hatte, musste die Partie eine Zeitlang unterbrochen werden. Die Pause nützte jedoch auch nichts, ebenso wenig die Schwabacher Überzahl in den letzten Minuten wegen einer Zeitstrafe für München. An diesem Tag wollte die Kugel einfach nicht mehr in den gegnerischen Kasten. Einen Spieltag vor Saisonende belegt der TV 1848 damit immer noch den letzten Platz. Ganz entschieden ist die Abstiegsfrage noch nicht, je nachdem, ob ein oder zwei Teams absteigen, könnte man vielleicht am letzten Spieltag den Kopf noch aus der Schlinge ziehen.

Die Schwabacher 1. Herren wollten eigentlich bei ihrem letzten Heimspiel am Samstag in der Hochederhalle gegen den Münchner SC Wiedergutmachung leisten, gerieten jedoch wieder einmal schnell in Rückstand. Zwar konnte Daniel d’Angelo durch einen schön herausgespielten Treffer egalisieren, doch danach leisteten sich die 48er zwei folgenschwere Unachtsamkeiten in der Abwehr, die der Gast eiskalt zur 3:1-Führung nutzte. Die Schwabacher taten sich insgesamt gegen den sehr tief stehenden Gegner schwer und kamen kaum zu aussichtsreichen Möglichkeiten. So ging man mit dem 1:3-Rückstand auch in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Turner besser ins Spiel, wurden aber zunächst durch einen weiteren Rückschlag in Form einer verwandelten Münchner Strafecke ausgebremst. Danach jedoch brachten Christian Leberl und Marc Trautvetter durch ihre Treffer Schwabach wieder heran. Die Münchner hielten mit ihrem fünften Tor dagegen. Als Benjamin Gräb auf 4:5 verkürzte, hoffte man darauf, die Partie in der Schlussphase noch drehen zu können. Aber wieder leistete man sich in einer entscheidenden Phase Fehler in der Defensive, die zu zwei Münchner Treffern führte. So stand es fünf Minuten vor Schluss 4:7, als Schwabach als letzte Maßnahme seinen Torwart durch einen zweiten Feldspieler ersetzte. Tatsächlich gelang Daniel d’Angelo dabei das 5:7, doch im Gegenzug brachten die Münchner ihrerseits die Kugel im verwaisten Schwabacher Tor unter. Kurz vor Schluss gelang den Turnern noch eine Ergebniskorrektur zum 6:8-Endstand, die aber nicht über die Enttäuschung über eine weithin verkorkste Heimsaison hinwegtäuschen konnte. Der vorletzte Tabellenplatz in der Oberliga steht für den Absteiger aus der Regionalliga nun fest und reicht dann zum Klassenerhalt, wenn nur ein Verein absteigen muss.

Die Endrunde um die Meisterschaft der 3. Verbandsliga fand am Sonntag in Erlangen statt, wodurch die beiden Gegner der Turner, der TB Erlangen 3 und 4, den Heimvorteil hatten. Die erste Partie gegen den TBE 3 war recht ausgeglichen, doch lag man zur Pause schon mit 1:2 zurück. Da auch die zweite Halbzeit genauso endete, ging die Partie mit 4:2 an die Hugenottenstädter. Nach einem 7:1-Kantersieg der vierten Erlanger Mannschaft gegen die dritte war das Spiel der 48er gegen Erlangen 4 eine Art Endspiel. Von Anfang an lagen die Turner in dieser Partie im Rückstand. Eine Zeitlang konnte man noch beim 1:2 und 2:4 Tuchfühlung halten, doch bis zur Pause zog Erlangen auf 7:3 davon. Wieder ausgeglichener war die zweite Halbzeit, in der man bis fünf Minuten vor Schluss nur ein Tor kassiert hatte. Doch dann kam es zu einer lautstarken Auseinandersetzung mit dem Schiedsrichter wegen einiger dubioser Entscheidungen, die zu zwei Roten Karten gegen Schwabach führten. Mit nur noch drei Feldspielerin kassierte man noch zwei weitere Tore zum 3:10-Endstand, was Rang drei bedeutete.

 Bei der weiblichen Jugend B und den Mädchen A stand am Wochenende die Bayerische Pokalmeisterschaft auf dem Programm. Die älteren Mädchen spielten am Sonntag in München zunächst gegen den TB Erlangen. Sie begannen sehr druckvoll und gingen früh durch Treffer von Julia Krick und Alexandra Schwarz in Führung. Noch vor der Pause erhöhte Julia Krick bei einer Strafecke auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel gelang Erlangen der Anschlusstreffer, ehe noch einmal Alexandra Schwarz zum 4:1-Endstand traf. Die zweieinhalbstündige Pause vor dem Spiel gegen den HC Wacker München erwies sich als ungünstig: Die Schwabacherinnen gingen unkonzentriert in dieses Spiel und lagen schon zur Pause mit 0:3 in Rückstand. Nach Wiederanpfiff kamen sie besser ins Spiel und hatten auch ihre Chancen, aber mehr als der 1:3-Ehrentreffer durch Sarah Woroneck sprang nicht mehr dabei heraus.

Gut eingestellt ging man in die letzte Partie gegen den HCL Rot-Weiß München und startete mit einem Doppelschlag von Alexandra Schwarz und Madeleine Spachmüller zum 2:0, weitere Großchancen blieben leider ungenutzt. Im Laufe der Zeit verflachte das Spiel etwas und auf Schwabacher Seite schlichen sich Fehler ein, die zu zwei Strafecken für die Münchnerinnen führten, und plötzlich stand es 2:2 unentschieden. Ein offener Schlagabtausch entwickelte sich nach dem Seitenwechsel. Schwabach ging zunächst wieder in Führung, vernachlässigte danach aber die Defensivarbeit, so dass Rot-Weiß ausgleichen konnte. Wenige Sekunden vor Schluss sorgte jedoch Alexandra Schwarz durch den erfolgreichen Abschluss eines Konters für den 4:3-Sieg der Turnerinnen, die sich damit den zweiten Platz sicherten.

Es spielten: TW Rebecca Haas, Emily Campbell; VT Julia Krick, Mirjam Schöne, Lina Rösch

ZM Melissa Knappke, Sarah Woroneck; ST Alexandra Schwarz, Jessica Streb, Svenja Bußinger, Madeleine Spachmüller​.

Die Pokalmeisterschaft der Mädchen A fand am Samstag in München statt. Die 48erinnen begannen das Turnier mit einer ausgezeichneten Leistung gegen den Nürnberger HTC. Nach zwei Toren von Selina Streb konnte man den Lokalrivalen mit 2:1 besiegen. Unglücklich verlief die Partie gegen den ESV München. Die Schwabacherinnen erspielten sich zwar etliche gute Möglichkeiten, konnten diese aber nicht nutzen. Der Gegner machte es besser und entschied die Partie mit 2:0 für sich. Schwächer war die Leistung zum Abschluss gegen den TuS Obermenzing. Das Aufbauspiel klappte nicht, allzu oft lieferte man die Kugel im gegnerischen Brett ab. So ging auch diese Partie mit 0:2 verloren. Am Ende teilte man sich Rang drei punkt- und torgleich mit Obermenzing, den Pokal holte der ESV München.

Die Mädchen B boten bei der nordbayerischen Endrunde am Sonntag in der Hochederhalle ihre bisher beste Leistung, auch wenn es am Ende nicht ganz zur Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft reichte. Gleich zum Auftakt musste man gegen den Favoriten HG Nürnberg antreten, der die Vorrunde klar gewonnen hatte. Mit einer guten taktischen Leistung und einer starken Defensive machten die 48erinnen dem Gegner das Leben ziemlich schwer. Bei einigen Konterchancen hatten Annika Rösch und Emelie Haas sogar die Führung auf dem Schläger, scheiterten aber an der Torhüterin. Schwabachs Keeperin Amy Breden konnte ihrerseits eine ganze Reihe von Strafecken abwehren. Kurz vor Schluss gelang der HGN allerdings mit einem Schuss aus spitzem Winkel doch noch der (verdiente) Siegtreffer.

Gegen den TB Erlangen waren die 48erinnen leicht überlegen und brachten eine ganze Reihe schöner Angriffe in den gegnerischen Schusskreis. Leider klappte der Abschluss gar nicht: Entweder man scheiterte schon an der eigenen Nervosität oder die Erlanger Torhüterin war zur Stelle. Auch zwei Strafecken wurden vergeben. Die Verteidigung um Emily Haberkern ließ ihrerseits nichts zu, so dass man sich torlos 0:0 trennte. Ganz ähnlich verlief das dritte Spiel gegen den Nürnberger HTC. Die 48erinnen waren das bessere Team und hatten gute Chancen, scheiterten aber immer wieder in aussichtsreicher Situation. Am nächsten an einem Treffer dran war man mit einer Eckenkombination von Christin Schöne und Annika Rösch, doch die Kugel landete nur am Außennetz. Da sich auch der TBE und der NHTC torlos trennten, hätte es für Schwabach noch zu Platz zwei und der Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft reichen können, wenn die HGN ihren zwei Siegen im letzten Spiel gegen Erlangen einen weiteren hätte folgen lassen. Aber auch diese Partie endete torlos, wodurch die Erlangerinnen das zweite Meisterschaftsticket ergatterten.

Durchaus erfolgreich waren die Mädchen C 1 am Samstag in der Hochederhalle. Gleich zweimal erreichten sie ein 2:2-Remis, und zwar gegen die Spvgg Greuther Fürth und gegen den HTC Würzburg. Die Bayreuther TS besiegten die 48erinnen klar mit 6:0.

Auch die Knaben C 2 konnten am Sonntag in der Hochederhalle einen Dreier einfahren: Gegen den HC Schweinfurt gewannen sie nach gutem Spiel mit 2:0, wobei noch mehr Tore hätten fallen können. Zu eigensinnig zeigten sich die Jungs gegen den CaM Nürnberg und kamen prompt nicht über ein 2:2-Remis hinaus. Vom TB Erlangen trennte man sich schließlich nach wieder besserer Leistung mit 1:1, wobei auf beiden Seiten mehr Treffer möglich gewesen wären.

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