TV 48 Schwabach

weibliche Jugend A Vierter bei Bayerischer Meisterschaft (Bericht 26./27.07.14)

SCHWABACH (ws) – Als jüngste Mannschaft reiste die weibliche Jugend A des TV 1848 Schwabach am vergangenen Wochenende zur Bayerischen Meisterschaft nach München. Am Ende reichte es dort für den nordbayerischen Vizemeister nach viel Pech trotz guter Leistungen nur zum vierten Platz

Im Halbfinale wartete mit dem gastgebenden TuS Obermenzing der Topfavorit und südbayerischer Meister, dessen Mannschaft fast ausschließlich aus Damenspielerinnen der Regionalliga besteht. Von Beginn an versuchten die Münchnerinnen die 48erinnen unter Druck zu setzen, und Rebecca Haas musste schon nach wenigen Minuten mit einer Glanztat ihre Mannschaft vor dem Rückstand bewahren. Nach und nach konnten sich die Schwabacherinnen immer besser vom Druck befreien und wurden durch Konter stets gefährlich. Mitte der ersten Hälfte war man bei einer gut ausgeführten Strafecke jedoch machtlos und musste den 0:1-Rückstand hinnehmen, und bei diesem Spielstand wechselte man die Seiten.

Nachdem man in der Pause die Taktik geändert hatte, übernahmen die Schwabacherinnen das Steuer und setzten den Gegner mächtig unter Druck. Vor allem die an diesem Tag bestens aufgelegte Julia Krick schaltete sich immer öfter im Spielaufbau mit ein, nur der verdiente Ausgleich wollte einfach nicht fallen. Erst nach 15 Minuten kamen die Münchnerinnen wieder in den Schwabacher Schusskreis, wurden aber von der gut agierenden Verteidigung mit einem harmlosen Foul an der Grundlinie gestoppt. Doch statt der fälligen Kurzen Ecke gab der Unparteiische zum Entsetzen der Schwabacher Mannschaft einen Siebenmeter. Dieses Geschenk ließ sich der Gastgeber nicht nehmen und erhöhte auf 2:0. Durch den lautstarken Protest des Trainer Gernot Brandl handelte sich die Mannschaft auch noch eine Zeitstrafe ein. Noch gaben aber die jungen 48erinnen nicht auf und versuchten den Anschlusstreffer zu erzielen. Aber schon im Gegenzug gab es die nächste umstrittene Entscheidung der beiden Unparteiischen: Als der Torschuss von der Schwabacher Keeperin abgewehrt wurde und die Kugel vor ihr zum Liegen kam, versuchte eine Gegenspielerinn den Ball in das Tor zu schlagen, traf aber nur den Kopf der Torhüterin, worauf die Schiedsrichter auf Strafecke statt Freischlag für Schwabach entschieden, die die Münchnerinnen zu 0:3 nutzten. Somit war zehn Minuten vor Schluss die Entscheidung gefallen, trotzdem ließen die 48erinnen die Köpfe nicht hängen und kämpften tapfer weiter. Aber die beiden Unparteiischen blieben ihrer Linie treu und auch das nächste Gegentor fiel nach einem Stockschlag der Schützin gegen die Schwabacher Verteidigerin. Am Ende musste man sogar noch das 0:5 hinnehmen, als man alles nach vorne warf, um wenigsten den Ehrentreffer zu erzielen.

Nun spielte die Mannschaft am nächsten Tag im kleinen Finale gegen den Münchner SC, der sein Halbfinale gegen den NHTC mit 2:0 verloren hatte, musste allerdings mit nur einer Auswechselspielerin auskommen, da sich am Vortag Annika Wurm, Paula Brandl und Lisa Hertrich verletzt hatten. Zum allen Überfluss nahm das Drama mit den Schiedsrichtern auch schon vor Spielbeginn seinen Lauf, hatte doch einer der Unparteiischen verschlafen und konnte nicht mehr rechtzeitig am Platz erscheinen. Da ausschließlich zugelassene Schiedsrichter vom MSC am Platz waren, entschied die Schwabacher Mannschaft in den sauren Apfel zu beißen und eine Schiedsrichterin von der gegnerischen Mannschaft zu akzeptieren. Trotz alledem begannen die 48erinnen das Spiel sehr couragiert und nahmen von Beginn an das Heft in die Hand. Die komplett defensiv agierenden Münchnerinnen zogen sich teilweise alle hinter die Viertellinie zurück und versuchten lediglich, durch Konter die Schwabacherinnen in Verlegenheit zu bringen. Immer wieder erspielten sich die 48erinnen Torchancen und kurz vor der Pause sprang der Ball bei einem Schuss von Alex Schwarz vom Innenpfosten wieder auf das Spielfeld. Torlos wechselten die Mannschaften die Seiten, und auch nach der Pause dominierten die Schwabacherinnen das Spielgeschehen. Erst sieben Minuten vor Schluss kamen die Münchnerinnen zum ersten Mal vor das Schwabacher Tor, und wie aus heiterem Himmel schoss eine Gegnerin aus halblinker Position am Schusskreisrand und die Kugel prallte von der inneren Kante des Lattenkreuzes ins Schwabacher Tor. Nun mussten die 48erinnen alles nach vorne werfen, um wenigstens noch in die Verlängerung zu kommen, und obwohl die Kräfte schwanden, erhöhten sie den Druck aufs gegnerische Tor. Doch dann zeigte sich der Nachteil des Ersatzschiedsrichter, der drei Minuten vor Schluss einen Siebenmeter nicht gab und den unglücklichen Schwabacherinnen auch in den letzten Sekunden eine Strafecke verwehrte. So mussten die 48erinnen mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden sein, obwohl aufgrund der starken Leistung in den beiden Spielen ein wesentlich besseres Ergebnis verdient gewesen wäre.

Es spielten: Annika Wurm, Anne Rotheneder, Christina Krick, Paula Brandl, Lisa Hertrich, Sarah Woroneck, Susen Woroneck, Rebecca Haas, Svenja Bußinger, Shania Staub, Miriam Schöne, Julia Krick, Alexandra Schwarz, Melissa Knappke und Jessica Streb.

Die Mädchen B 1 brauchten am Sonntag bei der Bayreuther TS zu lange, bis sie geistig auf dem Platz waren, und fingen sich folglich in der dritten Minute das 0:1 ein. Nach und nach aber übernahmen die 48erinnen das Kommando auf dem Platz und starteten schöne Angriffe in Richtung des Bayreuther Tores. Kurz vor der Halbzeit wurden die Bemühungen durch Emilie Haas‘ Tor zum Ausgleich belohnt. Nur wenige Minuten nach dem Seitenwechsel bediente Christin Schöne Sofia Herzog am langen Pfosten, die nur noch zum 2:1 einschieben brauchte. Wenige Minuten später kam Christin Schöne selbst im Schusskreis frei zum Schuss und traf zum 3:1 was gleichzeitig den Endstand darstellte. Das bedeutet Platz vier für die 48erinnen in Nordbayern.

Eine positive Bilanz brachten die Knaben C 1 am Samstag von der HG Nürnberg mit. Zum Auftakt bezwangen die Turnerbuben den Nürnberger HTC 1 in einem guten Spiel mit 3:0. Nach hartem Kampf konnte man auch die zweite Mannschaft des NHTC mit 3:2 niederhalten. Der HG Nürnberg 1 musste man sich allerdings abschließend mit 0:3 geschlagen geben.

 Die Mädchen C 2 konnten am selben Tag in Fürth drei ihrer vier Spiele gewinnen. Lediglich im Auftaktspiel gegen die Spvgg Greuther Fürth 2 musste man sich mit 0:4 geschlagen geben. Die dritte Fürther Mannschaft besiegte man anschließend mit 2:0. Gegen den TB Erlangen 2 und 3 gab es mit 3:0 bzw. 2:1 ebenfalls Siege.

Ebenfalls am Samstag spielten die Knaben D 2 in Erlangen und steigerten sich im Laufe des Tages im spielerischen Bereich. Nach Niederlagen gegen den TB Erlangen 2 (0:2) und die HG Nürnberg 4 (0:4) gab es einen Sieg gegen die HGN 3 mit 6:1 und ein Unentschieden gegen den TBE 3 mit 2:2.

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