TV 48 Schwabach

Niederlagen fuer Damen und Herren (Bericht 21./22.06.14)

SCHWABACH (ws) – Außer Spesen nichts gewesen – so könnte man die Bilanz der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach vom vergangenen Wochenende zusammenfassen. Alle drei Heimspiele wurden verloren.

Die Regionalligadamen erwischten am Samstagnachmittag gegen den Tabellenzweiten TG Frankenthal einen schlechten Start: Die Gäste schockten die Turnerinnen durch ihr frühes Führungstor in der vierten Minute: Lisa Hertrich, die das Tor für die verletzte Stefanie Bruckdorfer hütete, musste nach einem Fehler ihrer Vorderleute hinter sich greifen. Eine grüne Karte mit einer kuriosen Begründung kassierte eine Frankenthaler Spielerin in der zehnten Minute: Sie hatte eine eigene Mitspielerin beschimpft. Die kurze folgende Überzahl brachte den 48erinnen zumindest eine Strafecke, die aber wie alle folgenden zehn (!) vergeben wurden.

Auch als dieselbe gegnerische Spielerin in der 24. Minute eine Zeitstrafe kassierte, konnten die 48erinnen zunächst nicht profitieren. In der 33. Minute aber leitete Paula Brandl einen Konter ein; über Julia Pfeiffer kam die Kugel zu Victoria Vockentanz, die den 1:1-Ausgleich erzielte, was zugleich der Pausenstand war.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die 48erinnen einige gute Chancen, darunter wieder eine Strafecke. Das Tor zum 2:1 erzielten aber die Gäste aus der Pfalz in der 51. Minute. Ab der 57. Minute hatten die Schwabacherinnen fünf Ecken am Stück und konnten wieder keine verwandeln. Dieser fahrlässige Umgang mit Chancen wurde in der 66. Minute bestraft, als eine Frankenthaler Stürmerin einen schönen Querpass ungestört zum 3:1 in den Schwabacher Kasten schieben konnte. Noch einmal erkämpften sich die Gastgeberinnen drei Strafecken, aber die Standardsituation wollte an diesem Tag einfach nichts Zählbares einbringen. So blieb es beim 3:1-Erfolg für Frankenthal.

Hatten die Damen also gute Chancen und scheiterten in erster Linie an deren mangelnder Verwertung, mussten die immer noch ersatzgeschwächten ersten Herren im Anschluss die klare Überlegenheit des Gastes HTC Würzburg neidlos anerkennen. Vor allem im Bereich Fitness konnte man mit den Unterfranken nicht mithalten, die fast immer einen Schritt schneller am Ball waren. Das erste Würzburger Tor in der 13. Minute resultierte aus einer Strafecke. Symptomatisch für das Spiel war die Situation, die dem nächsten Eckentor des Gastes in der 26. Minute vorausging: Die 48er machten im Spielaufbau einen leichten Fehler und fingen sich sofort einen Konter der Würzburger ein, der zur Ecke führte. Hinzu kamen immer wieder Abwehrfehler, wie etwa in der 35. Minute, als ein solcher Missgriff der Schwabacher Hintermannschaft dem Gast mit dem Pausenpfiff das 3:0 ermöglichte. Kurz zuvor hatten die 48er ihre erste Chance im Spiel überhaupt gehabt, aber Florian Gebhardt scheiterte nach einem Solo am gegnerischen Keeper.

Eine Wiederholung der Szene, die zum 3:0 geführt hatte, brachte Würzburg in der 41. Minute den vierten Treffer ein. Drei Minuten später hatte Thomas Leberl die Chance auf den Anschlusstreffer, doch wurde sein Schrubber aus acht Metern von einem Verteidiger über die Latte gelenkt. Erst Florian Gebhardt, der ein Solo über den halben Platz mit einem Schuss aus spitzestem Winkel erfolgreich abschloss, sorgte in der 53. Minute für das 1:4. Die endgültige Entscheidung führten die Unterfranken durch einen Doppelschlag in der 58./59. Minute herbei: Zunächst wurde ein Deckungsfehler der Turner gnadenlos ausgenutzt, dann lenkte Michael Grünwald auch noch eine Würzburger Flanke ins eigene Tor. Zu der momentanen Misere, zu der die 1:6-Niederlage, die den Abstieg eigentlich jetzt schon perfekt macht, gut passte, kam als „Krönung“ noch eine Rote Karte für Florian Gebhardt wegen eines Frustfouls kurz vor dem Abpfiff hinzu, die wohl noch eine weitere Sperre nach sich ziehen wird.

Eine ordentliche Leistung zeigte die männliche Jugend A am Sonntagnachmittag gegen die HG Nürnberg, auch wenn es nicht ganz zu einem Erfolgserlebnis reichte. Dazu war die Personaldecke angesichts zweier kurzfristiger Absagen und zweier Verletzungen während des Spiels einfach zu dünn. Nach dreizehn Minuten ging der Favorit aus Nürnberg in Führung und setzte in der 26. Minute das 2:0 obendrauf. Den Anschlusstreffer von Luca Schneider in der 28. Minute konterte die HGN nur zwei Minuten später mit dem Treffer zum 3:1-Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel spielten die 48er sehr munter mit und kamen nicht unverdient in der 53. Minute zum 2:3 durch Joachim Metscher. In der Folgezeit waren die Schwabacher sogar mehrfach dem Ausgleich nahe, scheiterten aber mit ihren Chancen. Vier Minuten vor Schluss entschied der Gast die Partie dann doch mit dem 4:2 für sich.

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