TV 48 Schwabach

Gute Leistungen der Regionalligateams, aber Punkteausbeute bei den Damen zu gering (Bericht 11./12.01.14)

SCHWABACH (ws) – Mit den gezeigten Leistungen konnte man am vergangenen Wochenende bei den beiden Regionalligateams der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach sehr zufrieden sein, mit der Punkteausbeute nicht so ganz. Einige erfreuliche Ergebnisse gibt es aus dem Jugendbereich zu vermelden.

Die 1. Herren konnten am Samstagnachmittag beim HTC Würzburg erfolgreich Revanche nehmen für die unglückliche Auftaktniederlage im November. Die 48er erwischten gleich einen rasanten Start und erspielten sich in der ersten Minute eine Kurze Ecke, die allerdings vergeben wurde. Zwar fing man sich nur eine Minute später den Würzburger Führungstreffer ein, ließ sich davon aber nicht beirren. In der vierten Minute verwandelte Daniel d’Angelo die zweite Strafecke zum Ausgleich. Nach einem fulminanten Solo war Steffen v.d Heyden in der 13. Minute nur durch ein Foul zu stoppen; den fälligen Siebenmeter verschoss Daniel d’Angelo leider. Auf der anderen Seite konnte sich der junge Schwabacher Torhüter Patrick Häupel bei einer Würzburger Ecke (wie später noch mehrfach) auszeichnen. Mit einem Traumpass bediente Benjamin Gräb in der 20. Minute Daniel d’Angelo am linken Schusskreisrand, der sein Team mit 2:1 in Führung brachte. Vier Minuten später erhöhte Tim Schmidthammer durch eine verwandelte Ecke zum 3:1. Nach dem Würzburger Anschlusstreffer war es Benjamin Gräb, der nach Vorarbeit von Benedikt Runte und Daniel d’Angelo technisch sehenswert zum 4:2-Pausenstand vollstreckte.

Auch nach dem Wiederanpfiff drängten die Schwabacher weiter und kamen in der 35. Minute zum 5:2, als Johannes Vydra einen langen Ball von Benedikt Runte verwertete. Kurz darauf verkürzte Würzburg auf 3:5. Die nächste Strafecke für Schwabach verwandelte Tim Schmidthammer in der 44. Minute zum 6:3, doch danach wurde es noch einmal eng: Der Gastgeber konnte durch einen fragwürdigen Siebenmeter und eine Kurze Ecke auf 5:6 verkürzen, ehe Christian Leberl in der 52. Minute ebenfalls durch eine Strafecke das 7:5 gelang. In einer sehr hektischen Schlussphase kam Würzburg noch einmal bis auf einen Treffer heran. Eine Minute vor Schluss machte aber Daniel d’Angelo mit einem weiteren Tor alles klar und sicherte seinem Team den verdienten 8:6-Erfolg.

Am Sonntagmittag musste man gleich wieder ran, und zwar beim Tabellenführer TuS Obermenzing. Der Gastgeber zeigte gleich mal in der vierten Minute mit einem schönen Rückhandschuss zum 1:0, wer der Herr im Hause ist. In der Folge entwickelte sich eine offene Partie, in der vor allem die Verteidigungen überzeugen konnten, so dass es bis zur 15. Minute dauerte, ehe die nächste nennenswerte Chance zu verzeichnen war. Leider traf Daniel d’Angelo dabei nur die Latte. Auf der anderen Seite parierte Patrick Häupl kurz darauf einen gefährlichen Flachschuss der Münchner. Nach einer sehenswerten Kombination konnte Steffen v.d. Heyden in der 17. Minute ausgleichen, doch die Freude währte nur kurz. Gleich im direkten Gegenzug nutzte der Gastgeber eine Schwabacher Unachtsamkeit eiskalt zum 2:1 aus. Ein weiterer individueller Fehler der Turner brachte Obermenzing das 3:1, ehe Christian Leberl in der 24. Minute nach einem Angriff über rechts sein Team wieder heranbrachte. Zwei schnelle Konter in der 26. und 29. Minute ließen die Gastgeber auf 5:2 davonziehen. Hätte Patrick Häupl mit dem Schlusspfiff nicht durch eine Glanztat das sechste Münchner Tor verhindert, wäre die Partie wohl schon zur Pause entschieden gewesen.

So keimte durchaus noch einmal Hoffnung im Schwabacher Lager auf, als Steffen v.d. Heyden das 3:5 gelang. Mit einem sehenswerten, unhaltbaren Schuss von rechts an den Innenpfosten stellte Obermenzing allerdings in der 29. Minute den alten Abstand wieder her. Mitte der zweiten Halbzeit verkürzte Benjamin Gräb nach einem Angriff über links auf 4:6. In der 51. Minute hatten die Schwabacher Glück, als die Schiedsrichter eine Obermenzinger Ecke wiederholen ließen, die Steffen v.d. Heyden am Körper getroffen hatte, wofür ein Siebenmeter fällig hätte sein können.Ein Spieler der Gastgeber bezahlte in dieser Situation seinen Protest mit einer Gelben Karte, was die 48er für fünf Minuten in Überzahl brachte. Leider konnte man diese ebenso wenig nutzen wie die künstliche Überzahl in der Schlussphase durch die Herausnahme des Torwarts. So blieb es beim 6:4-Erfolg für Obermenzing, der insbesondere wegen der clevereren und effektiveren Spielweise verdient war. Die Münchner haben damit bereits jetzt den Aufstieg in der Tasche, während Schwabach durch den Dreier am Samstag immerhin wieder Anschluss an die Nichtabstiegsplätze gefunden hat.

Leider nur einen Punkt aus zwei Heimspielen konnten die Damen erobern, obwohl auch sie überzeugende Leistungen zeigten; freilich ließ die Chancenverwertung wieder einmal deutlich zu wünschen übrig. Am Samstagabend erwischte der Gast vom VfB Stuttgart in der Jahnhalle den besseren Start und bekam gleich einige Kurze Ecken, von denen die dritte in der siebten Minute im Tor landete. Erst danach hatte Schwabach seine erste Kurze Ecke, die leider ebenso wenig einbrachte wie die ersten Chancen aus dem Spiel heraus von Victoria Vockentanz und Tea Damjanovic. Mitte der ersten Halbzeit drückten die 48erinnen zunehmend auf den Ausgleich, brachten die Kugel aber einfach nicht im gegnerischen Tor unter. Zu allem Unglück „gelang“ ihnen aber auf der anderen Seite ein Eigentor zum 0:2. In der 25. Minute verletzte sich Schwabachs Torhüterin Stefanie Bruckdorfer, konnte aber nach einer Schrecksekunde mit zusammengebissenen Zähnen weiterspielen. Nachdem Tea Damjanovic in der 29. Minute noch einmal knapp vorbei geschossen hatte, ging man mit dem 0.2-Rückstand in die Kabine.

Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff kam es zunächst noch schlimmer: Der VfB verwandelte seine dritte Strafecke zum 3:0. Ab der 40. Minute übernahm Schwabach wieder das Kommando und bedrängte massiv das Gästetor, diesmal nach ersten Fehlschüssen mit mehr Erfolg. Zwischen der 51. und der 58. konnten zweimal Silvia Rudolf und einmal Victoria Vockentanz Strafecken zum 3:3-Ausgleich verwerten. Mit einer Schlussecke hatten die 48erinnen dann sogar noch den Sieg auf dem Schläger, doch auch wenn dieser gar nicht so unverdient gewesen wäre, verließ sie nun das Schussglück und es blieb beim Unentschieden.

Mit nur sechs Spielerinnen lief am Sonntagmorgen die Reserve des Mannheimer HC in der Jahnhalle auf und ging trotzdem in der vierten Minute in Führung. Danach hatten die 48er alle paar Minuten große Chancen zum Ausgleich, doch Katharina Oeser, Tea Damjanovic und Silvia Rudolf scheiterten immer wieder. Erst in der 19. Minute gelang Tea Damjanovic aus spitzem Winkel der Ausgleichstreffer. Doch nur vier Minuten später erspielten sich die Gäste bei einem ihrer wenigen Angriffe eine Strafecke und nutzten diese zum 2:1. Schwabach vergab derweil weitere Möglichkeiten – die Kugel ging immer wieder ganz knapp am Tor vorbei -, so dass man mit diesem Rückstand auch in die Pause ging.

Auch nach dem Seitenwechsel ging es so weiter: Allein acht Strafecken und zahlreiche Chancen aus dem Spiel heraus brachten nichts Zählbares ein. Ob nun Victoria Vockentanz, Tea Damjanovic, Silvia Rudolf oder Hannah Brandl aufs Tor schossen, der Kasten war an diesem Tag wie zugenagelt. Mitten in die Schwabacher Angriffswellen hinein setzte der Gast in der 50. Minuten wieder einmal einen Konter und schloss diesen zum 1:3 ab. Die 48erinnen antworteten mit weiteren wütenden Angriffen, doch der unbändige Kampfgeist sollte an diesem Tag einfach nicht belohnt werden. So musste man eine bittere 1:3-Niederlage einstecken und ist nun wieder stark in die Abstiegskämpfe verwickelt.

Mit der HG Nürnberg und dem Würzburger HTC hatte die weibliche Jugend B am Sonntag die letzten Vorrundengegner in der Jahnhalle zu Gast. Im ersten Spiel gegen die HGN wartete der vermeintlich stärkere Gegner, da beide Mannschaften noch die Chance auf den zweiten Platz hatten. Entsprechend konzentriert ging man in das Spiel, und nachdem sich beide Mannschaften in den ersten Minuten gegenseitig abgetastet hatten, setzte man den Gegner immer stärker unter Druck und erspielte sich erste Torchancen. Mitte der ersten Hälfte war es soweit: Nachdem bereits der Angriff einen Ball der Nürnbergerinnen abgefangen hatte, konnte die 1:0-Führung erzielt werden. Mit diesem Vorsprung im Rücken wurden die Schwabacherinnen immer stärker und erspielten sich weitere Torchancen, die bis zur Pause zwei weitere Male zum 3:0 genutzt werden konnten. Auch nach Wiederanpfiff übernahmen die 48erinnen das Kommando und erhöhten auf 4:0. Anschließend nahm man etwas das Tempo heraus, da die jüngeren Spielerinnen bereits am Samstag einen harten Spieltag hatten. Dies hatte zur Folge, dass die Nürnbergerinnen nun zu ihren ersten Torchancen, meist durch Kurze Ecken, kamen. Eine davon fand doch das Ziel, und die Schwabacherinnen mussten das 4:1 hinnehmen. Gegen Ende wurde das Tempo wieder verschärft und ebenfalls durch eine Kurze Ecke der 5:1-Endstand hergestellt. Durch den Sieg standen die 48erinnen schon vorzeitig als Zweiter der Vorrunde fest. Deshalb taten die Spielerinnen im letzten Spiel offensichtlich nur noch das Nötigste, denn gegen die Würzburgerinnen, die keine Chance mehr auf die Endrunde hatten, taten sich die Schwabacherinnen schwer. Zwar ließ man über die gesamte Spielzeit keine einzige Torchance der Gegner zu, aber auch das Spiel auf das Würzburger Tor war vor allem im Abschluss zu drucklos und man vergab reihenweise Torchancen. Erst eine Standpauke in der Pause weckte den Ehrgeiz der Schwabacherinnen, auch in diesem Spiel als Sieger vom Platz zu gehen. In der Schlussphase schaffte man, nachdem zuvor wieder reihenweise Torchancen vergeben worden waren, noch die Treffer zum 2:0-Endstand.

Die männliche Jugend B kam am Samstag in Würzburg ihrem Saisonziel, der Qualifikation fürdie Pokalmeisterschaft, einen Schritt näher. Gegen den HC Schweinfurt machten die 48er das Spiel und führten schon zur Pause mit 2:0. Durch einen Doppelschlag in den letzten beiden Minuten entschieden sie die Partie endgültig. Zum 4:0 trug Nick Distler allein drei Treffer bei, einen erzielte Milo Drozynski. Gegen den klaren Favoriten Nürnberger HTC reichte im Anschluss die Puste nur noch für eine Halbzeit, nach deren Ende es 0:3 stand. Nach dem Seitenwechsel machten sich Konditionsmängel bitter bemerkbar, die Ordnung löste sich auf und der Gegner konnte noch bis zum 9:0-Endstand davonziehen.

Ebenfalls am Samstag hatten die Mädchen A 1 ihren letzten Vorrundenspieltag in der vereinseigenen Jahnhalle. Im ersten Spiel war der HC Schweinfurt der Gegner. Zu Beginn war das Spiel noch ziemlich ausgeglichen, wobei keine der beiden Mannschaften zu einer großen Torchance kam. Nach einer gewissen Steigerung gingen die Turnerinnen anfangs der zweiten Halbzeit mit 1:0 in Führung. Danach sah es eine Zeitlang so aus, als ob man sich mit dem Ergebnis zufrieden geben würde, bis kurz vor Schluss Schwabach den Vorsprung innerhalb weniger Minuten auf 3:0 ausbauen konnte. Gegen den Nürnberger HTC konnten die 48erinnen es ausnahmsweise vermeiden, gleich zu Beginn in Rückstand zu geraten, ja vielmehr führten sie selbst nach wenigen Minuten durch einen Treffer aus einer unübersichtlichen Situation heraus mit 1:0. Mitte der 1. Halbzeit konnte man sogar auf 2:0 erhöhen. Der Nürnberger HTC blieb jedoch gleichwertig und kam wieder heran. Am Ende reichte es aber zu einem 3:2-Erfolg, der den Schwabacher Mädchen Platz eins in der nordbayerischen Vorrunde einbrachte. Es spielten: Emily Campbell, Julia Krick, Miriam Schöne, Lisa Macher, Alexandra Schwarz, Melissa Knappke, Jessica Streb, Rebecca Bauer und Alexandra Bittner.

Nach Würzburg mussten am Sonntag die Knaben A 1 reisen, um dort gegen zwei Mannschaften des Nürnberger HTC anzutreten. Die Partien verliefen denkbar gegensätzlich. Während man gegen die erste Mannschaft aus der Noris weitgehend chancenlos war und mit 1:5 den Kürzeren zog, dominierte man gegen den NHTC 2 klar und siegte hoch mit 6:0.

Erfolgreich waren die Knaben B 1 bei ihrem Oberligaspieltag am Samstag zu Hause. In der Jahnhalle trennte man sich vom HC Schweinfurt 0:0 unentschieden und konnte den Nürnberger HTC 2 knapp mit 1:0 bezwingen. Die Turner kletterten damit auf Rang vier der Tabelle. Abgesagt werden musste der geplante Spieltag der Mädchen B 2 in Bayreuth.

Drei Niederlagen mussten die Knaben C 2 am Sonntag in Würzburg einstecken. Im Auftaktspiel gegen den Nürnberger HTC 3 dauerte es einfach zu lange, bis die Jungs sich auf die Halle und den Gegner eingestellt hatten, so dass es am Ende 0:4 stand. Recht unglücklich war die 1:2-Niederlage gegen den Marktbreiter HC, da die 48er eigentlich das Spiel bestimmten, aber Pech bei den Gegentoren hatten. Die Schwabacher ihrerseits zeigten sich als Meister des Chancenvergebens und setzten dies im letzten Spiel gegen den TB Erlangen 2 fort. Trotz ausgeglichenen Spiels musste man sich daher auch hier mit 3:6 geschlagen geben.

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